Frankreich 2015

Frankreich 2015
Pyrenäen Canigou-Massiv

Montag, 7. März 2016

Dienstag, 1.9.2015: Tal der Tech

Gegensätze ziehen uns an

Zum Ende des Urlaubs wollen wir die weitere Umgebung aufsuchen und fahren nach Céret und Amélie-les-Bains, zwei kleine Städtchen im Tal der Tech, von Sahorre aus sozusagen hinter den 7 Bergen des Canigou-Massivs.

"Landesweit berühmt ist Céret in Frankreich für sein Kunstmuseum und für seine Kirschen", heißt es bei Wikipedia. 
Was das Kunstmuseum angeht konnten wir dies bestätigen: In dem kleinen, sehr hippen Ort, hoch über dem Fluss Tech findet man eine beeindruckende Sammlung der Arbeiten moderner Maler wie Picasso, Marc Chagall, Joan Miro und anderen. Hierzu Wikipedia: Klick

Dem Ort selbst nähert man sich im Tal über drei Brücken: Einer modernen Straßenbrücke, einer etwas älteren Eisenbahnbrücke und einer steinernen Fußgängerbrücke:"die mittelalterliche Teufelsbrücke, die im 14. Jahrhundert mit einer Bogenspannweite von 45,45m die größte Brücke der Welt war." (Wikipedia)




Natürlich besuchen wir das "Grand Café", einstiger Treffpunkt der Künstler, 
Bild: Von Palauenc05 - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0
und das nebenan liegende Museum, das neben den Werken der großen Meister aktuell Plastiken des Spaniers (Katalanen?) Jaume Plensa zeigt, die uns sehr gefallen:

Von Céret sind wir dann weiter nach Amélie-les-Bains gefahren.  Der Reiseführer sprach eine sanfte Warnung aus: "Amélie-les-Bains [...] erfreut sich unter Asthma- und Rheumakranken großer Beliebtheit. [...] Es gibt kaum moderne Geschäfte, alte Männer sitzen auf den Parkbänken und in der Mittagszeit wirkt der Ort mehr als ausgestorben" (S.480). 
Man hätte noch hinzufügen können: Das Hauptverkehrsmittel im Ort ist der Rollator.

Der Gegensatz zwischen dem jugendlich-hippen, vielleicht schon spät-hippihaften Céret und dem behäbigen, die 50er Jahr konservierenden Amélie konnte kaum plakativer sein, hatte aber auch seinen Reiz. 
Wir beließen es dabei und fuhren durch die sanfte Hügel der Pyrenäenausläufer zurück nach Sahorre.

In den  letzten beiden Tagen im Beau Vallon faulenzen wir: Letzte Einkäufe in Prades, Spaziergang auf den Festungsmauern von Villefranche-de-Conflent, abendliche Rundgänge durch Sahorre. 
Am Donnerstag geht es dann auf den Heimweg.


Ein letzter Blick auf Vernet-les-Bains; rechts der Pic de la Pena, der Berg, der mich noch in meinen Alpträumen verfolgen wird:

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