Frankreich 2015

Frankreich 2015
Pyrenäen Canigou-Massiv

Samstag, 12. September 2015

Außerhalb der Chronologie:

12.9.2015: Abwandern


Das Wetter ist (noch) schön, die Luft ist rein und Sabine hat noch zwei frei Tage bevor die Schule wieder beginnt. Also wollen wir "abwandern", d.h. unsere Ansprüche vom Extremwandern in den Pyrenäen auf ein deutsches Mittelgebirgsniveau wieder herunterfahren.

Wir wollen in unserer Heimat im Neckartal zu bleiben und einfach einen netten Nachmittag genießen um ein wenig auf dem sog. Neckarsteig ein Stück zu wandern und endlich mal die Margaretenschlucht runter zu steigen.


Von Neckargerach aus geht es zur besagten Schlucht, bei der Neckarstaustufe über den Fluss und zur Minneburg . Unser Auto lassen wir an der Brücke bei Neckargerach stehen:

Hier der Weg:

Den genauen Weg kann man auch auf Google Maps verfolgen: Klick

Von den Höhen am östlichen  Ufer des Neckars kann man sehr schön den ursprünglichen Verlauf einer Neckarschleife erkennen, die an dieser Stelle hinter dem Ort Guttenberg um den "Mittelberg" herum führte, aus denen heute zwei breite Täler wurden:
             
Der Abstieg in der Margaretenschlucht war wirklich ein Abenteuer, obwohl die Schlucht gerade mal 600m lang ist, aber bei Regen oder Schnee oder danach möchte man den Weg lieber nicht gehen müssen, und die am Eingang der Schlucht aufgestellten Warnhinweise schienen mir angemessen:


Die Schlucht ist nicht gerade atemberaubend, aber sehr schön:



Der Weg auf der südlichen Neckarseite zurück und zur Minneburg erlaubte wieder sehr schöne Ausblicke auf das romantische Tal und den Ort Neckargerach (wo wir uns vielleicht eine Wohnung nehmen?):


Wir waren ca. drei Stunden unterwegs und als wir wieder zu Hause waren fing es an zu regnen. Perfekt!

Freitag, 11. September 2015

20.8.2015 Auf dem Weg in den Süden...

... gibt es manche Überraschungen zu erleben

Wir fahren von von Yvoire auf wenig befahrenen Straßen durch das schöne Savoyen, an Grenoble vorbei zum Unterlauf der Isère bis nach Valence, wo wir auf die nach Südfrankreich führende A7 treffen.

Schon tritt das erste technische Problem auf: das Tanken. Wie in vielen Ländern (z.B. Schweden, Schweiz, USA) gibt es auch in Frankreich immer weniger Tankstellen, an denen man nicht wie gewohnt an einer Kasse, sondern vor dem Tanken direkt an der Zapfsäule bezahlen muss. 
Oft gibt es an solchen Tankstellen, so bei kleineren Supermärkten überhaupt  kein Personal mehr, so dass eine andere Bezahlung als mit der Karte nicht möglich ist.

Also auch auf der Autobahnraststätte: An die Zapfsäule fahren, feststellen, dass man nur mit Karte bezahlen kann - und dann geht das Rätseln los: Mit der EC-Karte kann man an den wenigsten Säulen bezahlen (und wenn, dann mit saftigem Aufschlag bei der Abbuchung vom heimischen Konto). Als bleibt nur die Kreditkarte. Kennt ihr die PIN eurer Kreditkarte? Ohne PIN ist schon mal gar nichts zu machen, aber leider funktioniert das auch mit PIN nicht unbedingt. Meine Karte hat eine 6-stellige PIN, der Automat will aber eine 4-stellige. Trotz mehrerer Versuche (die ersten beiden Ziffern weggelassen, dann die letzten beiden), alles vergeblich. Immerhin wird die Karte nicht eingezogen. Ich gehe an die Kasse - die gibt es bei den Autobahntankstellen Gottseidank noch - und: "Kein Problem, tanken Sie und bezahlen Sie dann hier". Große Erleichterung!
Dennoch mein Tipp: 4-stellige PIN besorgen, geht bei Kreditkarten einfacher als bei der EC-Karte, nämlich telefonisch!


Die Weiterfahrt macht richtig Spaß, denn:

Man fährt Stunden völlig entspannt mit max. 120 km/h auf Frankreichs Autobahnen und dann: Stau auf mehreren Spuren vor der Mautstelle. Wo soll ich mich einordnen, habe ich überhaupt genug Kleingeld oder soll ich doch lieber mit der Kreditkarte zahlen und was mache ich, wenn die Karte im Automat verschwindet?
Aber kein Problem für mich: Mit "Bip&Go" fahre ich locker an die elektronische Zahlstelle, es macht kurz "Beep" und die Schranke öffnet sich. Bezahlt wird später! Und kostet nur 1,60€ Gebühr in den Monaten, in denen man das Abo nutzt!







Donnerstag, 10. September 2015

18. - 20.8.2015: Yvoire

Schön ist es am Genfer See, 

aber das alleine war nicht der Grund, warum wir auf dem Weg in die Pyrenäen in Yvoire Zwischenstation machten. Wir wollten Chiungtzu, Cyrille und deren Kinder Kylien und Yona besuchen, die wir seit ihrem langen Aufenthalt in Taiwan nicht mehr gesehen hatten.


Wir wurden sehr warmherzig empfangen, und auch Elfie und Alain, die Eltern bzw. Schwiegereltern gaben uns die Ehre,so dass wir eineinhalb schöne Tage am französischen Teil des Sees verbrachten.
Yvoire ist ein typischer Touristenort, wie man ihn vielfach in Frankreich findet (dazu später ein weiteres Beispiel): Pitoresk, lebhaft besucht, Blumen überall, viele kleine Hotels und Restaurants, angenehm restauriert in schöner Umgebung
- aber außerhalb der Saison, und das heißt ab Ende August, beginnt der große Auszug. Die Geschäfte schließen, die letzten Saisonartikel werden verramscht, denn die Touristen bleiben aus und "Residents" gibt es nur wenige. Dennoch ein lohnenswertes Ziel.

Dieser Schwan schien sich aber für anderes mehr zu interessieren:

Unser Hotel bei Booking.com (Klick) und bei Google:







Montag, 7. September 2015

Sommer 2015 Offline in Europa

Europa ein Entwicklungsland in Sachen Datenkommunikation?

Ja, ich weiß, im Urlaub sollte man auch ein paar Wochen mal offline sein können, ohne gleich Entzugserscheinungen zu bekommen. Dennoch wäre es schön gewesen, wenn ich ab und zu nach zu Hause hätte melden können, wie es uns so geht und was wir unternehmen.

EigentIich hatte mir das auch ganz einfach vorgestellt: Am jeweiligen Urlaubsort über WLAN ins Internet und für alle Fälle wird für das Tablet ein Datenvertrag abgeschlossen, so dass ich, wenn alle Stricke reißen, über diesen Weg ab und zu Bilder posten und etwas dazu schreiben kann. Aber es kam so:

An unserem ersten Urlaubsort Yvoire war noch WLAN möglich und ich konnte einige Bilder per E-Mail und Facebook abschicken. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich für das mitgeführte Laptop das Ladekabel vergessen hatte und auch nur der kleine Akku befestigt war, der gerade mal 2 Stunden hält. Weder Bildbearbeitung noch Blogeinträge waren also möglich. Meine Schuld, keine Frage.

Am zweiten Standort, in Sahorre / Beau Vallon, gab es vom ersten Tag an lediglich eine rudimentäre Datenverbindung von durchschnittlich 0,3KB/sec - also nicht wirklich nutzbar. Aber: Ich hatte ja einen Datenvertrag mit Congstar für das Tablet! Kostet 2,90€ pro 24 Stunden und für max. 50 MB:
Wenn Sie mal Spiegel Online lesen wollen, vielleicht auf Facebook lesen und ab und zu Bilder hochladen, werden sie feststellen, dass 50MB eigentlich nichts sind. Außerdem weigerte sich der Tarifverwalter von Congstar mehrere Tage einen Tarif per SMS zu buchen. Es kam einfach keine Antwort.

Aber ich bin ja schlau: Ich kann ja für mein Handy einen Datenvertrag bei meinem Anbieter FONIC abschließen und per Tethering vom Tablet auf das Internet zugreifen. Weit gefehlt: Trotz mehrerer Versuche über einige Tage hinweg und mit Unterstützung des Fonic-Teams war es mir nicht möglich, Daten zu empfangen oder zu senden. Das Handy blieb in dieser Hinsicht stumm.

Also bin ich sehr oft über Sabines Handy ins Internet und.habe Mails verschickt, weil bei ihr alles wunderbar geklappt hat; Anbieter: klarmobil

Der Urlaub war dennoch schön, und wenn ich jetzt in gewissen Abständen einige Bilder und Anmerkungen zu unseren Wanderungen hier poste, dann ist das eine zwar ungewollte, aber dennoch schöne Erinnerung an die erlebnisreichen Tage in Frankreich.

Freitag, 14. August 2015

Reiner und Sabine in Frankreich 2015

Orte und Termine 

18. - 20.8. 2015: Yvoire


Le Vieux Logis
Adresse: Grande Rue, 74140 Yvoi re, Frankrei ch
Telefon: +33450728024


20.8. - 3.9.: Sahorre /Beau Vallon:

http://www.beau-vallon.com/en/




3.9. - 5.9.: Orange 

Hôtel Saint Jean
Adresse: 1 Cours Pourtoul es, 84100 Orange, Frankreich
Telefon: +33490511516




Donnerstag, 4. September 2014

Sonntag 24.8.2014: Vernet-les-Baines

Die 1. Wanderung führte uns am sonnigen Sonntag von Sahorre nach Vernes-les-Baines: Am Ortsausgang der D27 rechts in den Wald und auf anfangs schmalem Pfad zum Col de Vernet und rüber zur Pla d'Amont und auf noch schmaleren Wegen runter nach Vernet.






Im Oktober 1940 hat ein verheerendes Hochwasser den halben Ort zerstört und 48 Todesopfer gefordert, so dass vom Charme eines Belle-Epoque-Bades kaum noch etwas übrig geblieben.  (Mehr Info: Klick):
Dennoch ist Vernet ein nettes Örtchen, mit einem charmanten, sehr frankreich-typischen "Platz der Republik", wo man sich gerne sich aufhält und zum Beispiel den Nachmittagskaffee genießen kann:

Auf gleichem Wege ging es zurück. Eine nette Wanderung und Auftakt zu Größerem!

Mittwoch, 3. September 2014

Samstag, 30.8.2014: Wasserfälle Saint Vincent und Anglais

Heute sind wir von Vernet aus zu den Cascaden von Saint Vincent und Des Anglais gewandert; beide auf ca. 950m Höhe (siehe Karte; vollständiges PDF: Klick)


Auf Hinweisschildern wurde deutlich vor Gefahren durch Steinschlag gewarnt und die Strecke als unzugänglich bei Regen ausgezeichnet. Tatsächlich gab es einige Hindernisse zu überwinden und wieder ging es auf und ab über Stock und Steine:



Nur mit Mühe gelang es mir manchmal, den Weg für Sabine frei zu machen:

Aber wir schafften es zum Ziel:





Auf dem Rückweg sind wir bei Station 3 zur Col de LLavent abgebogen und zum Pic de L'Alzina, weiter auf dem Kamm und auf einem wunderschönen Weg durch lichte Eichen- und Mimosenwälder runter nach Vernet; Dauer: Ca. 5 Stunden. Überall hatten wir wieder eine großartige Aussicht auf die Berge und Täler um uns herum.

(Der Wanderweg wird hier genauer beschrieben: Klick)