Wie man hört, ist der gemeine Schwarzwaldbiber dabei seinen angestammten Lebensraum Stück für Stück zurückzuerobern und die invasive Art Homo Sapiens (das sind wir) daraus zu verdrängen.
Schon gibt es ganze Landstriche, die für uns Menschen unzugänglich sind und der Herrschaft des Bibers unterliegen.
Schon gibt es ganze Landstriche, die für uns Menschen unzugänglich sind und der Herrschaft des Bibers unterliegen.
Schlimm.
Der gemeine Schwarzwaldbiber scheut sich auch nicht, seine Fressfeinde durch furchterregende Warnrufe abzuwehren.
Wie gesagt: Gemein.
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Dabei ist der Schwarzwaldbiber, wie jeder andere Biber, ein überaus scheues Wesen, das sich nur sehr selten in freier Wildbahn zeigt. Aber ist es nicht auch ein typisches Merkmal der Bewohner des schwarzen Waldes, dass sie eher scheu sind, nicht gehorchen, wenn sie gerufen werden und einen gewissen Eigentrotz an den Tag legen?
Uns gelang es trotz vieler Lockrufe nicht, einen Biber vor die Linse der Handykamera zu bekommen. Nur die schrecklichen Folgen seiner Beissarbeit konnten wir ohne große Anstrengungen dokumentieren.
Und doch! Wir hatten schon die Hoffnung aufgegeben jemals einen der scheuen Wilderer zu Gesicht zu bekommen, als das Unglaubliche gelang: Ein ganz scheues Exemplar, ein weißer Biber arbeitete sich direkt vor uns genüsslich und unbeeindruckt an einem Baumstamm ab.
Welch seltenes Fundstück, das wir für die Ewigkeit festhalten konnten.
Wir fingen ihn. Der Küchenchef vom Hotel Peterle bereitet ihn für die Gäste zu. Und er schmeckte ganz wunderbar.
Requiescat In Pace
Allerdings, ein Wermutstropfen blieb: Mein Freund der Baum ist tot.
Nachtrag
In der Süddeutschen Zeitung vom 30. Juni 2021 lese ich die verstörende Überschrift:
5000 Jahre Pest
Übertrugen Biber die Krankheit auf den Menschen?
Das wäre ihm zuzutrauen. Auch wenn die Beweise noch nicht ganz schlüssig sind. Der Verdacht ist da. Weh' Dir, Biber!














































